Im Holzhaus („Chalet“) in der Ritterstraße 5 haben sie ein neues Zuhause gefunden.
Möglich wurde dies durch die Unterstützung der Stadt Wolfhagen. Ab dem 1. April übernimmt die Stadt das Gebäude, das derzeit noch dem Landkreis gehört, und stellt es dem Diakonischen Werk kostenfrei zur Verfügung.
Hintergrund des Umzugs ist der marode Zustand der ehemaligen Räume im Untergeschoss in der Schützeberger Straße. Auch aus Sicht des Arbeitsschutzes wären massive Maßnahmen notwendig geworden.
„Wir sind froh, dank der persönlichen Unterstützung und der Vermittlung von Bürgermeister Dirk Scharrer neue Räume gefunden zu haben und somit den Standort Wolfhagen sichern zu können“, sagt Tamara Morgenroth, Geschäftsführerin des Diakonischen Werkes Region Kassel.
Der Rathauschef betont die soziale Verantwortung der Stadt und die gute Zusammenarbeit: „Die Beratungsangebote des Diakonischen Werkes bilden für Wolfhagen eine wichtige, unerlässliche Anlaufstelle, für die wir dankbar sind. Hier erhalten Wolfhager Bürgerinnen und Bürger konkret Hilfe und tatkräftige Unterstützung. Deshalb ist es mir auch persönlich wichtig, dass wir als Stadt hierzu zusätzlich noch einen finanziellen Beitrag leisten.“
Ratsuchende finden in der Ritterstraße 5 nun die Beratungsangebote der Allgemeine Sozial- und Lebensberatung, der Flüchtlingsberatung, der Müttergenesung sowie der Suchtberatung. Auch das Tafelbüro ist dort angesiedelt. Darüber hinaus nutzen die Viva-Stiftung mit ihrer Schwangeren-Beratung sowie die Drogenhilfe Nordhessen e. V. die neuen Räume.
Die Fachberatungsstelle Wohnen ist ab sofort im Rathaus der Stadt Wolfhagen erreichbar, während die Seniorenberatung weiterhin am bisherigen Standort in der Schützeberger Straße 12 bleibt.